Herzlich willkommen in Rettershain

Die zweithöchstgelegene Gemeinde im Rhein-Lahn-Kreis befindet sich in den Ausläufern des Taunus in Richtung Mittelrheintal und liegt grob gesagt genau zwischen Koblenz und Wiesbaden.



21.04.2022

Friedensgebet auf dem Dorfplatz

Auch wenn der angekündigte Eiswagen nicht kam, so blieben doch einige Leute bis zum nachfolgenden Termin. Pfarrer Olaf Becher hatte auf dem Dorfplatz zu einem Friedensgebet eingeladen. Der Pfarrer überraschte Die Anwesenden mit technischem Gerät und Glockengeläut und sprach den Leuten aus dem Herzen. Der unsinnige Krieg in der Ukraine mit dem unsäglichen Leid macht alle fassungslos. Nach der Andacht blieben noch einige da und tauschten sich in netten Gesprächen aus. Auch Verbandsbürgermeister Jens Güllering war dabei und alle waren sich einig, dass dies eine christlich gute Idee war, auch wenn der Anlass ein sehr trauriger ist.

Uwe Jannaschk, Ortsbürgermeister


21.04.2022

Sachbeschädigungen zur Anzeige gebracht

Streiche von Kindern findet man vielleicht nicht immer gut, aber sie sind verzeihbar. Wir alle waren mal jung. Bei Sachbeschädigung hört der Spaß dann aber auf. Der Schaden, der der Gemeinde zugefügt wurde und falls der Verursacher nicht ermittelt werden kann, wird von der Allgemeinheit getragen. Das kann es NICHT sein! Es kann immer etwas passieren, dann steht man dazu und in der Regel tritt eine Versicherung in Kraft. Aber mutwillige sinnlose Zerstörung ist NICHT zu tolerieren und durch NICHTS zu rechtfertigen.

Die Beschädigungen auf dem Dorfplatz, am Feuerwehrgerätehaus und auf dem Spielplatz sind dokumentiert und wurden am 21.04.2022 zur Anzeige bei der Polizeiinspektion St. Goarshausen gebracht. Sachdienliche Hinweise können gerne bei der Polizei unter Tel.: 06771 - 93 27-0 gemeldet werden.

Uwe Jannaschk, Ortsbürgermeister

     


02.04.2022

Vierlings-Lämmchen in Rettershain in der SWR Landesschau

Ein Schaf von Dorothea Zorn hat am 22.03.2022 Vierlinge zur Welt gebracht. Dieser Umstand ist schon eine kleine Sensation und hat das SWR-Fernsehen dazu bewogen, darüber zu berichten. Die Redakteurin des SWR war am Donnerstag, den 31.03.2022 in Rettershain. Bereits einen Tag später wurde der Bericht in der SWR Landesschau gezeigt. Das Video zu dem Beitrag gibt es hier


Dorothea Zorn bei den Dreharbeiten zu dem SWR-Bericht zu ihren Vierlings-Lämmchen


18.02.2022

Situation im Wald

Aufgrund der Stürme der letzten Zeit wurden die bereits geschwächten Bäume im Wald erneut auf eine harte Probe gestellt. Mehrfach mussten die Feuerwehren ausrücken und der Landesbetrieb Mobilität Straßen freiräumen. Die Situation scheint vorüber zu sein. Allerdings trügt der Schein und es herrscht sehr hohe Gefahr in unseren Wäldern. Äste können immer noch aus großer Höhe herabfallen und auch Bäume können noch umfallen. Die Waldbesitzer in Rheinland-Pfalz raten auch in nächsten Wochen von Spaziergängen oder Freizeitaktivitäten im Wald ab. Diesem Ratschlag möchte ich mich uneingeschränkt anschließen.

Uwe Jannaschk, Ortsbürgermeister


17.02.2022

Vorsicht auf dem Friedhof

Am Donnerstag, den 17.02.2022 hat das Sturmtief Ylenia leider einige Bäume auf Gemeindegrund umgelegt. Unter anderem wurde auch eine Birke auf dem Friedhof schwer in Mitleidenschaft gezogen. Aus diesem Grund bitte ich alle Besucher sich soweit wie möglich entfernt von den Bäumen aufzuhalten, bzw. von einem Besuch auf dem Friedhof abzusehen, bis die Lage unter Kontrolle ist.

Uwe Jannaschk, Ortsbürgermeister


07.01.2022

Veröffentlichung von Alters- und Ehejubiläen

Das neue Jahr hält natürlich auch wieder einige Änderungen parat. Früher war es so, dass Jubiläen wie zum Beispiel Geburtstage ab dem 70. Lebensjahr jedes Jahr und runde Hochzeitstage ab der Goldenen Hochzeit im Blauen Ländchen veröffentlicht wurden, sofern die betreffenden Personen keine Übermittlungssperre beim Einwohnermeldeamt der Verbandgemeinde Nastätten beantragt hatten.

Nun sieht das Bundesmeldegesetz (§ 50 Abs. 2 Satz 2) vor, dass lediglich ab dem 70. Geburtstag nur noch runde und halbrunde Geburtstage, sprich alle fünf Jahre, veröffentlicht werden, sofern auch hier keine Übermittlungssperre vorliegt. Bei den Hochzeitsjubiläen bedeutet dies, ab der Goldenen Hochzeit beginnend über die Diamantene weiter zur Eisernen usw.

Die Gemeinde bekommt keinerlei Daten übermittelt, außer die oben genannten. Auch Daten von Personen, die eine Übermittlungssperre beantragt haben, werden nicht weitergegeben. Ich bitte um Beachtung.

Uwe Jannaschk, Ortsbürgermeister


20.10.2021

Moderne Wärmebildkamera für die Feuerwehr von der SV SparkassenVersicherung

Die SV SparkassenVersicherung / SV Kommunal fördert seit vielen Jahren die Feuerwehren. Dabei haben Feuerwehr und Versicherer Schutz und Rettung von Menschenleben im Blick, aber natürlich auch die Gebäuderettung und die Verhütung von Schäden. Jubiläumsprämien, Zuschüsse zu Brandschutzkoffern und vor allem innovative Feuerwehrausrüstung fallen unter die Förderungen der letzten Jahre.

Da viele Einsatzabteilungen der Feuerwehren noch nicht über eine Wärmebildkamera verfügen, können bei der SV SparkassenVersicherung versicherte Kommunen über den Versicherungsschutz KRISTALL diese kostenfrei erhalten. Hiermit soll die Einsatzfähigkeit der Wehren gestärkt und der kommunale Haushalt entlastet werden.

Die Gemeinde Rettershain hat am 15.10.2021 diese Wärmebildkamera im Wert von 1.600 EUR kostenfrei durch Herrn Wagenknecht von der SV SparkassenVersicherung in Empfang nehmen können.

Herr Wagenknecht erläuterte hierzu: "Wärmebildkameras sind ein Mittel der modernen Brandbekämpfung bei Gebäudebränden. Ihr Einsatz ermöglicht es, in einem brennenden Haus den Brandort zu lokalisieren und effektiv zu bekämpfen und kann damit gleichzeitig helfen, den Brand- und Löschwasserschaden zu reduzieren. Darüber hinaus kann man die Kameras auch gezielt zur Personensuche und -rettung einsetzen. Denn eine Wärmebildkamera wandelt die Infrarotstrahlung, die von einer Wärmequelle ausgeht um in ein für Menschen sichtbares Bild. So kann es sein, dass man mit bloßem Auge in einem verrauchten Raum nichts erkennen kann, aber mit der Wärmebildkamera mehr und besser sieht. Damit hilft die Wärmebildkamera vermisste Personen schneller zu retten. Aber auch zur Lagebeurteilung, bei Gefahrguteinsätzen oder bei der Personensuche nach Verkehrsunfällen ist sie ein wichtiges Hilfsmittel."


Die Kameraden der Feuerwehr, wie auch der Ortsbürgermeister freuten sich sehr über dieses mehr als sinnvolle technisch unterstützende Gerät und bedankten sich bei dem Überbringer Herrn Wagenknecht (ganz links im Bild).


20.10.2021

Waldbegehung war gut besucht

Den Rettershainern ist ihr Wald wichtig. Das war in der Vergangenheit so und wurde auch bei der Waldbegehung am Sonntag, den 17.10.2021 ersichtlich. Knapp 30 Interessierte waren im heimischen Forst unterwegs und folgten den Ausführungen von Revierförster Martin Janner. Die jüngere Geschichte wurde ebenso beleuchtet, wie die derzeitige für alle Beteiligten unschöne Situation. Aber auch Aussichten auf die Zukunft wurden erstellt. Wald ist eine langfristige und vor allem nachhaltige Investition. Dabei waren sich alle einig.

Es gab viele Fragen. Diese wurden sowie vom Förster, als auch von der Jagdpachtfamilie Grönemeyer, die ebenfalls den Rundgang begleiteten, beantwortet. Es gab auch einige Anregungen. Das spricht dafür, dass sich die Leute aktiv Gedanken machen um ihre räumlich nahe Umgebung. Nach rund drei Stunden war der Rundgang beendet.

Uwe Jannaschk, Ortsbürgermeister


Interessante Ausführungen gab es im Rettershainer Forst durch Martin Janner


13.09.2021

Starkregen am 10.09.2021

Es ist noch nicht allzu lange her, da sahen wir schreckliche Bilder nach einem Starkregenereignis im Ahrtal. Jetzt sollen die Geschehnisse in Rettershain vom Freitag, den 10.09. nicht mit denen im Ahrtal verglichen werden. Aber es soll dennoch zeigen, was 20 Minuten starker Regen selbst bei uns anrichten kann. Ein reißender Fluss aus Wasser, Schlamm und Steinen ergoss sich von der Bergstraße über die Hauptstraße zum Dorfplatz und weiter in die Forststraße. Selbst große kiloschwere Brocken purzelten die Straße herunter. Ich glaube, alle die dabei Zeuge waren, konnten ihren Augen kaum trauen, so unwirklich war die Szenerie.

Was ein Glück kam niemand zu Schaden und auch Beschädigungen an Gebäuden waren keine zu verzeichnen. An dieser Stelle möchte ich einen herzlichen Dank an alle Feuerwehrleute, die im Einsatz waren, sagen sowie auch den Mitarbeitern vom Landesbetrieb Mobilität und den Polizeikräften. Verbandsbürgermeister Jens Güllering machte sich ebenfalls ein Bild vor Ort und konnte die enorme Hilfsbereitschaft der Rettershainer untereinander sehen. Jeder half jeden, ob betroffen von der Schlammlawine oder nicht. Dies war ein gutes Zeichen von Solidarität.

Nachdem alles aufgeräumt war so gegen 20.00 Uhr kam wider Erwarten um ca.21.00 Uhr noch ein rund fünfminütiger Regenschutt herunter, der erneut die Straßen mit Schlamm und Geröll übergoss. Wieder musste die Feuerwehr ausrücken und gemeinsam mit Anwohnern wurde die Straße so gesäubert, dass wenigstens der Verkehr weitgehend ungehindert fließen konnte.

Uwe Jannaschk, Ortsbürgermeister


Um 14.00 Uhr konnte man schon erahnen, was vom Hunsrück her auf uns zukommt.


Rund zwei Stunden später war die Schlechtwetterfront in Rettershain angekommen.


Nach rund 20 Minuten Regen war die Ortsdurchfahrt nicht mehr passierbar.


01.07.2021

Denkmal beschädigt

Heinz Neubauer war viele Jahre für den Rettershainer Forst zuständig und prägte mit seinem Tun unseren Wald. Aus Dankbarkeit wurde ihm ein Gedenkstein gewidmet. Dieser steht an einer exponierten Stelle am Waldrand mit herrlichen Ausblick über die Ausläufer des Taunus bis hin zum Hunsrück.

Da Heinz Neubauer sich nicht nur dem Wald sondern auch der Jagd verbunden fühlte wurde vor kurzem zusätzlich von seinem Sohn eine abgeworfene Geweihstange auf dem Stein fest angebracht. Diese wurde nun entwendet und selbst die Dübel aus dem Stein herausgebrochen.

Was will jemand mit einer durchbohrten einzelnen Geweihstange? Wie kommt man auf die Idee ein klar ersichtliches Denkmal vorsätzlich zu beschädigen? Dies zeigt auf jeden Fall ein großes Defizit an Sozialverhalten.

Uwe Jannaschk, Ortsbürgermeister