Herzlich willkommen in Rettershain

Die zweithöchstgelegene Gemeinde im Rhein-Lahn-Kreis befindet sich in den Ausläufern des Taunus in Richtung Mittelrheintal und liegt grob gesagt genau zwischen Koblenz und Wiesbaden.


26.07.2021

Sitzung des Gemeinderates

Einladung zur öffentlichen Sitzung des Gemeinderates Rettershain am Montag, den 02.08.2021 um 19.30 Uhr im Großen Saal des Dorfgemeinschaftshauses.

Hinweis: Bedingt durch die Corona Pandemie besteht Maskenpflicht sowie weitere verpflichtende Maßnahmen.

Tagesordnung

1.  Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2.  Sitzungsprotokoll vom 07.06.2021 und vom 05.07.2021
3.  Einwohnerfragestunde
4.  Mitteilungen und Verschiedenes
Nicht öffentlicher Teil
5.  Vertragsangelegenheiten
5.  Grundstücksangelegenheiten
6.  Personalangelegenheiten

Rettershain, 26.07.2021
Uwe Jannaschk, Ortsbürgermeister


22.07.2021

Anleinpflicht für Hunde

Ich wurde in den letzten Wochen mehrfach auf Situationen angesprochen in Bezug auf freilaufende Hunde. Die geschilderten Vorfälle waren für die betreffenden Personen als unangenehm einzustufen. Aussagen der Halter wie: "der tut nix" oder "der will nur spielen" sind gut gemeint und vielleicht sogar zutreffend. Allerdings gibt es hier eine klare verbindliche Reglung. Diese ist nachzulesen unter der Gefahrenabwehrverordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen der Verbandsgemeinde Nastätten vom 22.04.2009.

Unter § 2 Abs. 2 steht:

Auf öffentlichen Straßen innerhalb bebauter Ortslagen und in öffentlichen Anlagen dürfen Hunde nur angeleint geführt werden. Außerhalb bebauter Ortslagen sind sie umgehend und ohne Aufforderung anzuleinen, wenn sich andere Personen nähern oder sich der Hundeführer auf andere Personen zu bewegt. Ausgenommen sind Jagdhunde bei berechtigter Jagdausübung bzw. Diensthunde des Bundes, Landes und der kommunalen Gebietskörperschaften, wenn sich die Hundeführer z.B. als Zoll- oder Polizeidiensthundeführer legitimieren können.

Das Landesrecht der Gefahrenabwehrverordnung geht unter § 3 Abs. 1 sogar noch einen Schritt weiter mit dem Satz:

Der Hund ist auch dann anzuleinen, wenn er sich nicht einsehbaren Flächen nähert.

Ich bitte inständig, dass sich alle an diese klar definierte Reglung halten. Nicht jede Person kann gleich gut mit Hunden und auch Hunde, gerade wenn sie sich untereinander begegnen, reagieren oft sehr unterschiedlich. Da gibt es keinen Spielraum dies auszuprobieren, jedenfalls nicht im öffentlichen Raum.

Uwe Jannaschk, Ortsbürgermeister


16.07.2021

Nachlese Bornfegen und Suche nach Arbeitskraft

Am 03.07.2021 fand unser diesjähriges Bornfegen statt. Es wurde einiges bewegt, instand gesetzt und gereinigt. Meinen allerherzlichsten Dank, natürlich auch vom gesamten Gemeinderat, an alle Beteiligten. Trotz erschwerten Bedingungen durch die Pandemie konnten viele Punkte von der Liste abgearbeitet werden. Leider blieb aber auch etwas liegen und das ist unser Friedhof.

Deswegen suchen wir auf diesem Wege nach einer Arbeitskraft, speziell für die Pflege des Friedhofs. Es besteht freie Zeiteinteilung auf Basis eines Minijobs. Die Bezahlung liegt bei 13,00 Euro pro Stunde. Bei Interesse melden Sie sich bitte beim Ortsbürgermeister per Mail (info(at)rettershain.de) oder telefonisch unter 06775 – 960 760.

Uwe Jannaschk, Ortsbürgermeister


08.07.2021

Bewuchs zurückschneiden

Das Frühjahr und der junge Sommer haben es gut gemeint mit der Natur. Ordentliche Regenmengen und warme Phasen haben der Flora bei uns sichtlich gut getan. Das ist schön, aber es erfordert auch einen Rückschnitt, da wo es erforderlich ist. In diesem Fall ist speziell das Hineinwachsen in öffentliche Wege wie zum Beispiel Bürgersteige gemeint. Dazu gehören aber die Wiesenwege im Ortsbereich. Sie dienen unter anderem als Zufahrtswege für Anlieger. Mittlerweile haben sich Teilbereiche bis auf die Hälfte der ursprünglichen Breite reduziert. Folglich häufen sich die Beschwerden. Die betroffenen Anlieger werden hiermit aufgefordert den Überhang bis zur Grundstücksgrenze zurückzuschneiden. Allen, die das bereits getan haben, möchte ich meinen Dank aussprechen. Bei Unklarheiten oder Fragen können Sie sich gerne an mich wenden.

Uwe Jannaschk, Ortsbürgermeister


08.07.2021

Unterrichtung über Art und Umfang ausgeübter Nebentätigkeiten und Ehrenämter sowie über die Höhe der dadurch erzielten Vergütungen (gemäß § 119 Absätze 2 und 3 Landesbeamtengesetz (LBG))

Stand: 08.07.2021

Uwe Jannaschk, Ortsbürgermeister

 

Für keine der genannten Tätigkeiten wird eine Vergütung gewährt. Es werden keine Sitzungsgelder und Fahrtkosten gewährt und somit auch nicht vereinnahmt. Alle angegebenen Nebentätigkeiten und Ehrenämter sind Gegenstand der Nebentätigkeitsgenehmigung bzw. des Folgeantrages auf Genehmigung / Anzeige einer Nebentätigkeit.


01.07.2021

Denkmal beschädigt

Heinz Neubauer war viele Jahre für den Rettershainer Forst zuständig und prägte mit seinem Tun unseren Wald. Aus Dankbarkeit wurde ihm ein Gedenkstein gewidmet. Dieser steht an einer exponierten Stelle am Waldrand mit herrlichen Ausblick über die Ausläufer des Taunus bis hin zum Hunsrück.

Da Heinz Neubauer sich nicht nur dem Wald sondern auch der Jagd verbunden fühlte wurde vor kurzem zusätzlich von seinem Sohn eine abgeworfene Geweihstange auf dem Stein fest angebracht. Diese wurde nun entwendet und selbst die Dübel aus dem Stein herausgebrochen.

Was will jemand mit einer durchbohrten einzelnen Geweihstange? Wie kommt man auf die Idee ein klar ersichtliches Denkmal vorsätzlich zu beschädigen? Dies zeigt auf jeden Fall ein großes Defizit an Sozialverhalten.

Uwe Jannaschk, Ortsbürgermeister


01.07.2021

Corona und Hund

Erst einmal haben die beiden Begriffe nichts miteinander zu tun. Dennoch ist es statistisch nachgewiesen, dass seit Beginn der Pandemie die Zahl der Hundehalter deutlich angestiegen ist. Durch unsere exponierte Lage haben wir die Möglichkeit rauszugehen und die Natur zu genießen. Leider häufen sich erneut Beschwerden über Tierexkremente an Wegesrändern sowie auf Wiesen und Wegen. Ich möchte per se nicht alle Hundehalter über einen Kamm scheren und bedanke mich bei allen verantwortungsvollen Besitzern, die den Kot ihrer Tiere entfernen. Auf der anderen Seite ist es verantwortungslos den Hund sein Geschäft machen zu lassen und sich nicht weiter darum zu kümmern. Tage später kommt dann eine Person und mäht als Beispiel einen Teil des gemeindeeignen Wiesenweges mit besagtem Hundehaufen. Dies ist eine bodenlose Sauerei, die an den Rand des Erträglichen führt.

Eine weitere Unart hat sich ebenfalls eingebürgert. Der Hundekot wird aufgenommen in einem mitgeführten Plastikbeutel und dann am Wegesrand abgelegt. Wer bitteschön soll das entfernen? Falls jemand die Antwort nicht kennt, nein, wir haben niemanden, der täglich alle Wege abgeht und diese Sachen einsammelt.

Ich appelliere inständigst an die Vernunft aller das Stück Natur, was wir haben, auch sauber zu halten. Dies gilt natürlich für jegliche Art von Verschmutzung und Unrat. Vielen Dank!

Uwe Jannaschk, Ortsbürgermeister


24.06.2021

Friedhofsglocke

Vielleicht hat der ein oder andere das Geläut um ca. 18.00 Uhr auf dem Friedhof vermisst. Hintergrund ist, dass der Antrieb einer Revision unterzogen werden musste. Etliche Verschleißteile wurden getauscht und andere sind bestellt. Es wird also noch etwas dauern, bis alles wieder einsatzbereit ist. Dies zur Information.

Uwe Jannaschk, Ortsbürgermeister


11.06.2021

Gräber sind geräumt

Die ersten vier Reihen unterhalb der Kriegsgräber wurden letzte Woche abgeräumt. Zwei Gräber blieben erhalten, da die Liegezeit das noch vorschreibt. Es hat etwas gedauert bis zur Umsetzung. Das hat natürlich Gründe. Von der gesetzlichen Frist von der Bekanntmachung an bis zum Puffer, den man dazu einbaut, vergehen drei bis sechs Monate. Was dem Wald und der Natur gut tat, war der üppige Niederschlag. Dies wiederum verhinderte lange den Einsatz von schweren Gerät auf dem Friedhof. Schlussendlich kam die derzeitige Situation im Handwerk dazu. Wer im Augenblick einen Handwerker, egal aus welchem Bereich braucht, wird wissen, was gemeint ist. Auf der freigewordenen Fläche wird eine Rasenfläche entstehen.

Uwe Jannaschk, Ortsbürgermeister


22.04.2021

Beschilderung in Rettershain

In der Ortslage wurden in der vorletzten Woche einige Verkehrsschilder durch eine Firma getauscht, neu aufgestellt, bzw. entfernt. Dies hatte natürlich seine Gründe. Von Zeit zu Zeit gibt es Verkehrsbegehungen. Dabei wird geprüft, ob Verkehrszeichen noch gut lesbar sind und ob eventuelle Änderungen einen Austausch erfordern. Im Fall von Rettershain wurde das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Nastätten gebeten eine solche Begehung durchzuführen. Dabei stellten sich einige Änderungen heraus, die durch mehrere Verkehrsbehördliche Anordnungen der Verbandsgemeinde umgesetzt werden mussten. Es ist also kein willkürliches Aufstellen von Schildern, sondern eine rechtliche Notwendigkeit, die oft auch haftungstechnische Hintergründe hat. Dies zu Ihrer Information.

Uwe Jannaschk, Ortsbürgermeister